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Ein Sportplatz für Forikolo(Sierra Leone)

     
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Mit einem Lichtbildvortrag über Sierra Leone setzte Henning Güntherodt im Februar die Reihe interessanter Schülerforen an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum – Partner von ÖkoFee - fort. Das Land im Westen Afrikas zählt zu den Ärmsten der  Welt und ist hauptsächlich wegen des elfjährigen Bürgerkriegs (1991-2002) um so genannte Blutdiamanten bekannt. “Ich studiere Ethnologie und Afrikanistik in Leipzig und hatte im Rahmen zweier Praktika für den Forikolo e.V. die Möglichkeit Anfang 2007 und 2008 für drei beziehungsweise vier Monate in dieses Land zu reisen. Ich habe dabei geholfen einen Sportplatz für die vom Verein im Dorf Forikolo errichtete Grundschule zu bauen und einen weiteren Schulbau im Dorf Mortong vorzubereiten. Die beiden Dörfer liegen im Lokomasama Chiefdom im Norden von Sierra Leone. Ich möchte diesen Vortrag nutzen, um ein Bild des Landes auch jenseits von Bürgerkrieg, Diamanten, verstümmelten Menschen und Kindersoldaten zu zeigen. Ein Land welches mich vor allem durch seine Schönheit, seinen kulturellen Reichtum und die Offenheit seiner Menschen fasziniert hat“, so Henning Güntherodt. Die Bilder zum Vortrag entstanden in der Hauptstadt Freetown sowie in den Dörfern Forikolo und Mortong.

     

„Der Forikolo e.V. wurde im Dezember 2002 gegründet. Forikolo bedeutet "Respekt vor dem Alter". Das Wort stammt aus der Susu Sprache, die im Norden von Sierra Leone gesprochen wird. Der Forikolo e.V. ist eine nicht-politische, nichtkonfessionell gebundene und nichtgewinnorientierte Organisation. Er ist in seiner Gesamtheit daraufhin ausgerichtet, die Not der Kinder in Sierra Leone, denen während eines über zehn Jahre andauernden Krieges unmenschliche Grausamkeiten angetan wurden, zu lindern. Dies schließt auch die Unterstützung der Eltern dieser Kinder ein, die auf dem Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet ist. Das Bestreben des Forikolo e.V. ist es, durch eine nachhaltige Förderung des Bildungs-, Erziehungs-, Gesundheits- sowie des landwirtschaftlichen Bereiches die Not der Menschen in Sierra Leone zu bekämpfen“, betonte Hennig Güntherodt.

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